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Wie Hunde wirklich lernen

Wie Hunde wirklich lernen

Die Frage, wie Hunde lernen, lässt sich unter verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Abgesehen davon, dass wir an sich schon fasziniert sind, tiefere Einblicke in die geistigen Fähigkeiten unserer tierischen Freunde zu gewinnen, ist es wichtig zu verstehen, auf welche Arten und Weisen Hunde lernen, damit wir den Vierbeinern effektiver vermitteln können, was wir von ihnen wünschen und wie sie sich verhalten sollen. Unsere Didaktik gewinnt damit an Qualität und eine Überfor­derung des Tieres ist leichter vermeidbar. Wenn wir darüber hinaus noch wissen, wie unsere Vorgehens­weisen sich auf die Effizienz von Lernleis­tungen auswirken, lassen sich gewünschte Trainingsziele sicherer und unter Umständen leichter erreichen.

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Die "Garnitur" an Geborgenheitsreizen

Die "Garnitur" an Geborgen­heits­reizen

Es scheinen jene Menschen auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen, die optimis­tischer Natur sind, zuversichtlich, die, das Gute annehmend, vertrau­ensvoll ins Leben blicken und damit aus der Fülle zu schöpfen vermögen. Sie können sich recht gut anheimgeben und sagen eher ja als nein. Wenn dies nicht besonderen Entwick­lungs­leis­tungen geschuldet ist, stimmt für diese Menschen auch, dass sie in früher Kindheit Urvertrauen entwickeln konnten oder irgendwie mitgebracht zu haben scheinen. Es leuchtet auch unmittelbar ein: Wer bereits viel Urvertrauen als Kind empfand, steht als Erwachsener stabiler im Leben. Das gilt auch für höher entwickelte Tiere. Auch für sie ist Urvertrauen sehr wichtig. In der Kindheit gewonnene Sicherheit trägt durch das gesamte Leben und entscheidet darüber, wie man mit Unbill fertig wird.

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Wie viel Maulkorb muss sein?

Wie viel Maulkorb muss sein?

Es ist nicht gerade beliebt, das Geflecht aus Leder, Gummi, Hartplastik oder Metall, welches Hunden den Kopf verunziert und dem Betrachter das Gefühl gibt, das „vergitterte“ Tier müsse besonders bissig sein. Ist das Ding auch noch schwarz und massiv verstrebt, wirkt es unvermeidlich martialisch und erinnert im schlimmsten Fall an Horrorfilme. Man assoziiert röchelnd-gurgelnde Geräusche, die entstünden, würde das gefährliche Maul nicht geschützt. Solchen Assozia­tionen kann man sich nur schwer entziehen; entstehen sie doch quasi automatisch, wie das Gefährliche bei der Farbe Schwarz und das eher Vertrau­en­er­we­ckende bei der Farbe Weiß. Es ist deshalb sicher kein Zufall, dass Maulkörbe vor allem in „verharm­lo­senden“ Farben erhältlich sind …

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Positiv denken hilft - aber nicht immer ...

Positiv denken hilft - aber nicht immer ...

Natürlich beeinflusst die psychische Verfassung eines Menschen maßgeblich seine Wirkung – sowohl auf „Artgenossen“ als auch auf Tiere. Je größer unser Selbst­ver­trauen ist, desto leichter vermögen wir zu überzeugen. Beides steht in direktem Zusammenhang. Wer sich etwas zutraut, wird sein Ziel leichter erreichen. Zögerliche und Zweifler kämpfen oft mit Widrigem, das dem Optimisten gar nicht in den Sinn kommt und ihm schon deshalb seltener begegnet. Und wenn, so bewertet er es anders. Aber sollten wir deswegen alle zu Optimisten werden? ...

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So wird das Alleinsein nicht zum Drama

So wird das Alleinsein nicht zum Drama

Ob man einen Hund hat oder ein Kind, ist manchmal gleich. Die meisten Mütter und Väter kennen das von ihrem Nachwuchs: Du gehst weg? Wo gehst du hin? Ich will mit! Schnell noch mal zur Post fahren, eine Milch besorgen oder die Schuhe abholen, geht auch für viele Hundehalter nicht einfach so ohne Hund. Oft müssen sie, wie ein Vater oder eine Mutter das Kind, einplanen, ihren Vierbeiner mitzunehmen oder ihn hüten zu lassen. Dieser freudig erregte, Unterneh­mungslust signali­sierende Blick, wenn Herrchen oder Frauchen den Schlüssel in die Hand nimmt! Wen schmerzt es da nicht, wenn er seinen Hund enttäuschen und mit ansehen muss, wie das Erwartungsfrohe in ungläubige Fassungs­lo­sigkeit umschlägt?! ...

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Mensch, versteh mich doch!

Mensch, versteh mich doch!

Wenn ein Mensch beschließt, sein Leben mit einem Hund zu teilen, steht er vor einer Heraus­for­derung: Er muss sich mit einem artfremden Wesen verständigen. Natürlich haben wir als erstes dabei vor Augen, dass der Vierbeiner unsere Wünsche und Erwartungen an ihn bitteschön verstehen möge. Doch es lohnt sich tiefer zu blicken und zu fragen, welche Bedeutung Kommuni­kation hat ...

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No-Gos in der Hundeerziehung

No-Gos in der Hundeer­ziehung

Das Thema „Hundeer­ziehung“ ist in heutigen Zeiten hervor­ragend geeignet, hitzige Debatten und handfeste Streits unter Hundehaltern und Trainern auszulösen. Ideologie steht gegen Ideologie und jeder ist davon überzeugt, das Richtige für unsere Vierbeiner zu vertreten. Es wird gelobt, gefüttert, geklickert und begeistert. Welcher Weg auch beschritten wird - die Lebens­freude des Hundes steht so gut wie immer an oberster Stelle ...

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Wie lernen Hunde?

Schleppleine und Bellen

Es gibt Menschen, die hoffen gern und lang. Treugläubig führen die Hundehalter unter ihnen ihre Vierbeiner tagein, tagaus an der Schleppleine spazieren, darauf vertrauend, es würde nach Jahren dann einmal ohne gehen. Ob es regnet oder schneit, die verdreckte Leine wird klaglos hingenommen. Selbst sieht man oft aus wie ein Ferkel, aber was tut man nicht alles für einen gehorsamen Hund?! "Wenn der nur lange genug an der Schleppleine läuft, gehorcht er später auch frei!" Wer's glaubt ...

Schleppleine und Bellen Schleppleine und Bellen (878,3 KiB PDF Download)
Der Hund wird vom Leckerli regiert, nicht vom Besitzer!

Der Hund wird vom Leckerli regiert, nicht vom Besitzer!

Eng verbunden mit den Erwartungen, die wir an unsere Hunde stellen, ist die Art, wie wir sie erziehen. Mir erscheint das Konzept der modernen Hundeer­ziehung, wie sie heute praktiziert wird, sehr fraglich … (siehe auch  Philosophie)

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Zitat in "Ein Team werden" in der WILD UND HUND

Zitat in "Ein Team werden" in der WILD UND HUND

Aus anderer Sicht zeigt sich, dass Futter­be­loh­nungen nicht sehr weit führen können, wenn es um grundsätz­lichen Gehorsam im Alltag geht. Wirkliche Führung kann nur durch eine natürliche Autorität hergestellt werden und entbehrt Anreize durch Futter. Der Mensch nutzt zum Leiten des Hundes seine höhere Position in der Sozial­ordnung. Warum dies im Grunde alterna­tivlos ist, wird im Beitrag dargestellt …

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Die Kunst, ein Rudelführer zu sein

Die Kunst, ein Rudelführer zu sein

Warum Führungs­qua­litäten in der Wirtschaft auch für uns Hundehalter wichtig sind ...

Kann man sich vorstellen, dass es noch Hundehalter gibt, die bisher nichts davon gehört haben, wie wichtig die menschliche Führungs­po­sition gegenüber dem Hund ist? Kaum. Man könnte also sagen: Alle wissen es. Aber warum ringen dann die meisten damit? Diese Frage lässt sich noch leicht beantworten: Weil es gar nicht so einfach ist, „leadership“ zu beweisen! Der „Boss sein“, wie macht man das? Das fragen sich nicht nur Hundehalter, sondern auch Firmen­inhaber, Manager, Abteilungs­leiter - also all jene, zu deren Aufgaben­gebiet es gehört, Menschen zu führen …

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