Familie Britting, Raum Nürnberg

Unser Training klappt sehr gut. Bei Hun­de­be­geg­nun­gen verhält sich Olaf jetzt immer ruhig, auch wenn der andere Hund sich aufregt.

Wenn es an der Tür klingelt, kann ich ihn in sein Körbchen bringen und dort bleibt er liegen, bis ich ihn „erlöse“. Er hat auch schon versucht, sich der Situation zu entziehen, indem er sich z. B. unter den Tisch flüchtet. Hilft ihm aber leider nichts. Manchmal ist er sehr aufgeregt, wenn ich von der Haustür zu­rück­kom­me, aber er bleibt trotzdem liegen. Mein Ziel ist es noch, dass ich ihn ins Körbchen schicken kann und das Traumziel ist, dass er von selber ins Körbchen geht, wenn es klingelt. Aber wir arbeiten daran….

Olaf hat sich auch das auf­dring­li­che Betteln am Tisch angewöhnt, da es ja zumindest bei meinem Mann immer zum Erfolg führt. Ich bringe ihn dann in sein Körbchen und dort bleibt er auch liegen bis zur Aufhebung des Kommandos, obwohl wir beim Essen sind und er uns zuschauen kann.

Mein Mann war sehr positiv über­rascht, wie gut das funk­tio­niert, obwohl er ja eher der Zweifler ist und auch ich bin sehr zufrieden mit dem Lern­er­folg. Ei­gent­lich ist es ja ganz einfach: Man muss Olaf nur zeigen, was man von ihm will und das auch kon­se­quent durch­set­zen.

Gesine Mantel:

Bei Olaf ist zu erwähnen, dass er Art­ge­nos­sen gegenüber aus­ge­spro­chen aggressiv reagierte. Sah er einen anderen Hund, "hisste er die Fahne" und legte massiv los: Er kläffte hys­te­risch und geriet außer sich vor Wut. Konnte Olaf hin­ge­lan­gen, gab es auch Ver­let­zun­gen. In seiner Wohn­ge­gend war er ein Schrecken für die anderen Hun­de­hal­ter. Als Besucher hatte man bei Familie Britting auch nicht viel zu lachen, denn Olaf missfiel es sehr, wenn Fremde sein Ter­ri­to­ri­um betraten. Er gibt aufgrund seiner Kom­pro­miss­lo­sig­keit einen aus­ge­zeich­ne­ten Wachhund ab.

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