Familie S., Würzburg-Land

Seit gut drei Jahren lebt die Hündin Amy (ein Krom­fohr­län­der) bei uns in der Familie. Da mein Mann und ich be­rufs­tä­tig sind und die Kinder schul­pflich­tig, ist Amy vor­mit­tags für ein paar Stunden alleine zuhause. Dies war die ganze Zeit auch kein Problem, bis Amy im Früh­som­mer anfing, sobald sie alleine war, sich hinter die Haustüre zu setzen und laut zu jaulen und zu heulen. Sie wollte plötzlich nicht mehr alleine zuhause bleiben und hat dies durch ihr Heulen allen deutlich gemacht.

Da wir ja außer Haus waren, bekamen wir das erst mit, als uns unsere Nachbarn dazu an­spra­chen. Das Jaulen muss ziemlich heftig gewesen sein, denn auch Nachbarn im sehr weiten Umkreis haben uns dies­be­züg­lich an­ge­spro­chen.

Leider ist es nicht möglich, Amy mit an den Ar­beits­platz zu nehmen, daher war die „Ver­zweif­lung“ dem­ent­spre­chend groß. Es gab grund­sätz­lich folgende Al­ter­na­ti­ven:

  • Amy wegzugeben – kam gar nicht in Frage.
  • Amy mit Tabletten ruhig zu stellen – das kam auch nicht in Frage.
  • Eine Hundesitterin für den Vormittag finden.
  • Eine Therapie mit Frau Mantel.

Wir haben uns nach kurzem Überlegen für den Weg mit Frau Mantel ent­schie­den – und – das kann ich vor­weg­neh­men – das war eine sehr gute Ent­schei­dung.

Frau Mantel hat Amy ken­nen­ge­lernt, versucht, mit uns die Ursache für das Problem zu finden und eine passende Therapie ent­wi­ckelt. Wir bekamen für vier Wochen ein Trai­nings­pro­gramm und während dieser Zeit wurden wir zu­ver­läs­sig, si­tua­ti­ons­be­zo­gen und sehr pro­fes­sio­nell von Frau Mantel gecoacht. Zugegeben, das Training war für uns alle (Amy und die Familie) an­stren­gend – aber – und das ist wichtig – es war sehr er­folg­reich! Amy hat nach und nach die Angst verloren und kann nun wieder die Stunden am Vormittag alleine zuhause ver­brin­gen.

Zurück